Die Geschichte der Schulbildung

Das Wort Schule kommt aus dem lateinischen, von dem Wort „schola“. Es bedeutet ursprünglich „freie Zeit“ oder „Müßiggang, nichts tun „. Erst später wurde es auch für Bildungsanstalt oder Lehranstalt benutzt. Ihre Aufgabe ist es, Wissen und Können durch Lehrer an Schüler weiterzugeben.

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Schulen existieren wahrscheinlich schon seit vier Jahrtausend vor Christus. Direkte Belege, oder Schultexte gibt es aus dem dritten Jahrtausend v. Chr., von den sumerischen Schuruppak, im heutigen Irak. Früher bezeichneten sie die Schulen, die aus Lehmziegeln gebaut wurden, als Tafelhäuser. Sie unterrichteten schon rechnen, zeichnen und ihre Landessprache, d.h. Lesen und Schreiben. Im Unterricht wurden Aufsätze, Fabeln und Weisheitslehren unterrichtet. Früher wurden die Lehrer noch Väter genannt.

Im alten Ägypten wurde nur wohlhabenden Bürgern die Bildung ermöglicht. Die meisten Bauern und Handwerker waren bei der Arbeit auf ihre Kinder angewiesen. Wer die Möglichkeit hatte schreiben zu lernen, genoss viel höheres Ansehen und hatte die Möglichkeit Priester oder Beamter zu werden. In Ägypten wurde meistens in Tempelschulen oder Verwaltungsgebäuden unterrichtet. Dabei war die körperliche Züchtigung ein fester Bestandteil des Unterrichts.

Im Mittelalter gab es in Europa nur kirchliche Schulen in Klöstern. Das Unterrichten im Lesen und Schreiben wurde ausschließlich von Priestern und Mönchen durchgeführt. Erst im sechsten Jahrhundert wurden die ersten Lehrpläne verfasst, die so genannten Studienordnungen. Erst ab dem 13. Jahrhundert wurden in Europa die ersten öffentlichen Schulen eingerichtet. Es war noch üblich auf Holztafeln oder Wachsplatten zu schreiben. Dabei war die körperliche Züchtigung allgemein üblich.

In Deutschland sind die gesellschaftlichen Werte durch das Grundgesetz vorgegeben. Der Auftrag der öffentlichen Schulen, die in Deutschland im Schulgesetz festgehalten werden, liegt in der Entwicklung der Schüler zu mündigen und verantwortungsvollen Persönlichkeiten zu erziehen. Die Schule soll also Bildung, Wissen, Fähigkeiten und Werte im Unterricht gezielt vermitteln.

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